Ersatz für Fisch und Meeresfrüchte

Wenn Du die pflanzliche Ernährung ausprobieren, auf den salzigen Geschmack aus dem Meer aber nicht verzichten möchtest, kannst Du erleichtert aufatmen. Ersatz für Fisch und andere Meeresfrüchte gibt es sowohl im Supermarkt und Du kannst ihn auch im Handumdrehen selbst zubereiten.

Vegane Fischstäbchen- und Backfisch-Alternativen findest Du zu einer Vielzahl auch schon im Supermarkt. Wenn Du aber Lust hast, den Kochlöffel zu schwingen, dann kannst Du vielseitige Rezepte ausprobieren, die dich Fisch nicht vermissen lassen.

 

Sushi

Bei Sushi denken wohl die meisten Menschen an Fisch, dabei kommen die Röllchen ganz ohne wunderbar aus. Schließlich gibt es etliche pflanzliche Füllungen, die man in die Noriblätter wickeln kann: Wie wäre es zum Beispiel mit den Klassikern Avocado und Gurke? Auch Räuchertofu und Pilze sind in Kombination ein Genuss. In vielen Restaurants kannst Du außergewöhnliche vegane Kreationen entdecken oder einfach selbst kreativ werden.

Leinöl

Auch das aus Leinsamen gewonnene Öl kannst Du Deinen veganen Meereskreationen beifügen, um einen Geschmack zu erzeugen, der an Fisch erinnert.

Kichererbsen

Kichererbsen kannst Du verwenden, um einen leckeren „Thunfisch“-Salat zu kreieren. Dafür zerstampfst Du 250 Gramm Kichererbsen einfach mit einem Kartoffelstampfer, vermengst sie mit einer kleingeschnittenen Zwiebel, jeweils einem halben Teelöffel Essig und Knoblauchpulver, jeweils einem Esslöffel Zitronensaft, Sojasauce und Hefeflocken sowie einem halben Esslöffel Senf und einem gemahlenen Noriblatt. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertig ist der Salat.

Aubergine

Alternativ zu Tofu kannst Du auch Aubergine verwenden. Schäle sie dafür einfach und schneide sie anschließend in dicke Scheiben. Dann muss sie eine Weile in einem Bad aus Apfelessig und Noriflocken ziehen bis Du sie schließlich im Bierteig schwenken und frittieren kannst.

Kräuterseitlinge

Wusstest Du, dass Du aus Pilzen vegane Jakobsmuscheln machen kannst? Dafür benötigst Du die Stiele von Kräuterseitlingen. Schneide sie in 1-2 Zentimeter dicke Stücke und versehe sie mit senkrechten und horizontalen Schnitten. Koche sie zehn Minuten in einer Brühe aus Miso-Paste und Noriblättern und brate sie schließlich von beiden Seiten in etwas Öl und veganer Butter-Alternative an, bis sie goldbraun sind. In Kombination mit einer sahnigen Zitronen-Weißwein-Sauce und Pasta ist Dein Menü mit einem Hauch Meeresbrise fertig.

Nori

Wahrscheinlich hast Du Noriblätter bisher nur zur Sushi-Herstellung verwendet. Doch in der pflanzlichen Küche können die essbaren Meeresalgen noch viel mehr. Schneidest Du sie klein und fügst sie Deinen Rezepten hinzu, erhalten diese einen fischigen Geschmack, der von der Südseeküste träumen lässt.

Karotten

Zwar haben Karotten eine ähnliche Farbe wie Räucherlachs, doch da enden auch schon die Gemeinsamkeiten – es sei denn Du legst sie in einem Salzbett in den Ofen und lässt sie anschließend in einem Bad aus Liquid Smoke (Flüssigrauch) ziehen. Mindestens genauso gut wie das Original. Unser ausführliches Rezept zu veganem Karotten„lachs“ kannst Du hier nachlesen.

Tofu

Die Wunderzutat Tofu kann sich wirklich in alles verwandeln, sogar in Fischersatz. Versehe ihn dafür einfach mit gleichmäßigen Schnitten, in die Du kleingeschnittene Noriblätter legst. Schwenke ihn anschließend in einem Bierteig und brate ihn mit ausreichend Öl an. Mit Pommes Frites kombiniert ergibt das die pflanzliche Variante von Fish’n’Chips.

Reispapier

Vielleicht kennst Du noch Krupuk (Krabbenchips) aus asiatischen Restaurants. Die pflanzliche Variante ist in wenigen Minuten hergestellt, indem Du ausreichend Öl auf dem Herd erhitzt, kleine Stücke Reispapier hinzugibst und sofort wieder herausnimmst. Die fluffigen Chips kannst Du anschließend nach Belieben würzen.