Ein besserer Ruf für vegane Proteine
Wer auf die eigene Gesundheit achtet, sollte primär auf pflanzliche statt tierische Proteine setzen. Das empfiehlt die American Heart Association (AHA) in ihrem aktualisierten Leitfaden für ein gesundes Herz-Kreislauf-System. Die Kardiolog*innen der US-amerikanischen NGO und Fachgesellschaft forschen zum Thema Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Mit ihrer Aufklärungsarbeit möchten sie ihnen vorbeugen und Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen. Ernährung spielt in diesem Zusammenhang eine große Rolle, denn sie beeinflusst maßgeblich unsere gesamte Gesundheit.
Die Wissenschaft hat längst erkannt, dass ein erwachsener Mensch problemlos vegan leben kann. Nun hat die Organisation ihren Standpunkt an die aktuellsten wissenschaftlichen Ergebnisse angepasst. Sie erkennt öffentlich an, dass pflanzliche Nährstoffe nicht nur ausreichend, sondern empfehlenswert sind. Statt lediglich Hühnchenfleisch und Fisch als Alternativen zu rotem Fleisch aufzuzählen, legt die AHA den Fokus in ihrem Leitfaden auf Früchte, Gemüse, Vollkorn und pflanzliche Proteine.
Wissenschaft statt Mythen
Dieser Richtungswechsel ist nicht nur für die Gesundheit der Bevölkerung von Bedeutung. „Auch der Tierschutz profitiert von wissenschaftsbasierter Öffentlichkeitsarbeit, die zeigt, dass Einwände rund um die vegane Lebensweise nicht haltbar sind. Denn der Einsatz für die Tiere leidet unter hartnäckigen Mythen zu gesundheitlichen Nachteilen einer pflanzlichen Ernährung, die längst widerlegt sind“, meint Dr. Isabel Knößlsdorfer, Referentin für Veganismus beim Deutschen Tierschutzbund.
Wenn Du Dich für Vorurteile über den Veganismus interessierst und wissen möchtest, wie Du diese wissenschaftlich fundiert entkräftigst, findest Du in unserem Leitfaden „Warum vegan? Argumentieren für den Tierschutz“ ausführliche Antworten und spannende Infos.