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Gefüllte Ofenkartoffeln mit Bratensoße

Gefüllte Ofenkartoffeln mit „Braten“soße

Der Name der Kichererbse ist ziemlich irreführend, denn er leitet sich ganz einfach von „cicer“ ab, was lateinisch für „Erbse“ ist. Tatsächlich hat die Hülsenfrucht eine sehr lange Tradition und wurde Vermutungen zufolge schon 8.000 bis 10.000 v. Chr. im Vorderen Orient und in Südwestasien angebaut. Im Laufe der Zeit fand sie schließlich den Weg nach Europa. Zum Glück, denn die Kichererbse ist ein wahres Multitalent in der veganen Küche: Ob als Burger-Patty, als zentrale Zutat für Aufstriche oder einfach roh im Salat – die Hülsenfrucht hat es in sich. Doch sie kann noch mehr: Aquafaba, das Kochwasser von Kichererbsen, lässt sich aufschlagen und zu einer wunderbaren Alternative für Eischnee für vegane Mousse au Chocolat oder Baiser zubereiten. Ihren universellen Charakter machen wir uns zunutze und setzen sie als leckere Füllung für Ofenkartoffeln ein – zusammen mit veganer „Braten“soße ein Traum.

Zutaten

Für die Ofenkartoffeln

6 mittelgroße Kartoffeln

etwas Pflanzenöl

 

Für die „Braten“soße

200 g Champignons

1/4 Knollensellerie

2 Möhren

1/2 Stange Lauch

2 Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

etwas Pflanzenöl

350 ml Gemüsebrühe

80 ml Sojasoße oder nach Geschmack

2 Lorbeerblätter

ein paar Pfefferkörner

1–2 EL Mehl

 

Für die Füllung

100 g Champignons

etwas Pflanzenöl

240 g Kichererbsen (aus der Dose)

2 Handvoll frischer Spinat

Pfeffer

Salz

 

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln einmal quer und einmal längs mit einem Schnitt versehen und mit einer Gabel rundherum Löcher hineinstechen. Anschließend mit Öl benetzen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech platzieren. Bei 180 °C Umluft ungefähr 45 bis 60 Minuten backen oder bis die Kartoffeln weich sind.
  2. In der Zwischenzeit die „Braten“soße vorbereiten: Dafür die Champignons klein schneiden und das restliche Gemüse schälen und grob hacken. Etwas Pflanzenöl in einer großen Pfanne erhitzen und das Gemüse ungefähr fünf bis zehn Minuten mit Deckel darin anbraten. Anschließend mit der Gemüsebrühe ablöschen und mit Deckel aufkochen. Danach die Sojasoße, die Lorbeerblätter und die Pfefferkörner hinzugeben und mit Deckel eine halbe Stunde bei mittlerer Stufe köcheln lassen oder bis das Gemüse weich ist.
  3. Danach alles in einen großen Topf durch ein Sieb passieren. Das übrig gebliebene Gemüse nicht wegschmeißen, sondern ohne Lorbeerblätter und Pfefferkörner pürieren und beispielsweise als Füllung für Pies oder einen Wellington verwenden. In einem Glas das Mehl mit etwas „Braten“soße verrühren und diese Mischung durch ein Sieb in die Soße geben, damit sie eindickt.
  4. Für die Füllung die Champignons klein schneiden und etwas Pflanzenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Kichererbsen abgießen und zusammen mit den Champignons und dem Spinat in die Pfanne geben. Alles bei höchster Stufe anbraten, bis der Spinat zerfällt. Zum Schluss mit Pfeffer und Salz abschmecken.
  5. Die fertigen Ofenkartoffeln auf großen Tellern platzieren und mit den Händen leicht öffnen. Die Füllung hineingeben und alles mit „Braten“soße garnieren.

Hinweise

Ergibt ungefähr drei Portionen

Zubereitungszeit eine Stunde plus 45 bis 60 Minuten Backzeit

Tipp

Du kannst dieses Rezept nach Deinem Geschmack ändern und statt Kartoffeln beispielsweise Süßkartoffeln, Kürbis oder andere Gemüsearten verwenden – mit der „Braten“soße schmeckt alles lecker. Auch die Füllung kannst Du anpassen, wie es Dir beliebt.