Gemüse des Monats März: Lauch

Ein Lauch zum Verlieben

Ein unterschätztes Gemüse

So manch eine Gemüsesorte gerät in die unbequeme Situation, als Schimpfwort verwendet zu werden. So ergeht es auch dem Lauch, der ebenso als Porree bezeichnet wird. Ob es an seiner langen, dünnen Form liegt oder viele Menschen ihn für langweilig halten – gerechtfertigt ist diese Bezeichnung nicht. Schließlich ist Lauch, der eine Kulturform des Ackerlauchs (Allium ampeloprasum) ist, eine wunderbar vielfältige Gemüsesorte, die in vielen Rezepten eine gute Figur macht. So unscheinbar das Gemüse für viele Menschen heutzutage scheinen mag, in der Antike genoss es einen sehr guten Ruf. Um 2100 v. Chr. stärkten sich die Menschen in Ägypten, die die Pyramiden erbauten, mit dem länglichen Gewächs. Kein Wunder, schließlich strotzt es nur so vor notwendigen Nährstoffen wie Eisen, Kalium und Vitamin C. Der Erfolg im Mittelmeerraum machte auch vor dem römischen Reich nicht Halt – sogar Kaiser Nero soll auf Lauch geschworen haben. Vermutungen zufolge fand das Gemüse schließlich im Mittelalter seinen Weg nach Mitteleuropa.

Lauch – ein wahres Multitalent

In der Küche kannst Du Porree ganz unterschiedlich verwenden. Welchen Teil des Gemüses Du einsetzt, kommt darauf an, welches Gericht Du zubereiten möchtest. In Kombination mit Möhren, Petersilie und Sellerie eignen sich die dunkelgrünen Spitzen beispielsweise wunderbar als Basis für Gemüsebrühe. Die hellgrünen bis weißen Teile an der Wurzel schmecken weniger intensiv und können beispielsweise in unseren Lauch-Kartoffelpuffern zum Einsatz kommen. Lauch ist das ganze Jahr über frisch vom Feld erhältlich – ob er gerade Haupt- oder Nebensaison hat, unterscheidet sich je nach Region. Dabei differenziert man zwischen Sommer- und Winterlauch, der jeweils in der warmen oder kalten Jahreszeit geerntet wird. Vor allem den leichten Sommerlauch kannst Du auch als Rohkost genießen, der Winterlauch hingegen verfügt über einen intensiveren Geschmack, da er länger zum Gedeihen braucht.

So lecker ist Tierschutz

Mit 150 Rezepten von prominenten Köch*innen zeigen „Tierschutz genießen“ und „Tierschutz genießen – Das Backbuch“ wie spielend leicht es ist, vegan zu schlemmen: Ob herzhafte Quiche, Burger und Schupfnudeln oder süße Kuchen, Cupcakes und Torten – hier bleiben keine Wünsche offen. Die Bücher sind für jeweils 24,95 € im Buchhandel vor Ort und online erhältlich. Das Beste ist: Mit dem Kauf der Bücher machst Du nicht nur Deine Geschmacksknospen glücklich, sondern unterstützt auch noch aktiv den Tierschutz. Mit jedem einzelnen veganen Gericht und mit Deiner Entscheidung für pflanzliche Zutaten kannst Du einen wertvollen Beitrag leisten und den unzähligen Rindern, Hühnern, Schweinen und all den anderen Tieren, die in der Landwirtschaft leiden, eine Stimme geben. Weitere Informationen findest Du auf www.tierschutz-genießen.de