Gemüse des Monats November

Kürbis: Mehr als eine gruselige Angelegenheit

Ein schauriges Gemüse?

Es gibt kaum ein Gemüse, das den Herbst so sehr verkörpert wie der Kürbis. Bei ihm denken wir an gemütliche Abende zu Hause bei einer leckeren Kürbiscremesuppe, während draußen die Blätter von den Bäumen fallen. Auch Halloween mit den geschnitzten Kürbislaternen gehört dazu. Doch was hat der Kürbis eigentlich mit Halloween zu tun? Dieser Brauch geht auf eine Legende aus Irland zurück, nach welcher der Bösewicht Jack weder einen Platz im Himmel noch in der Hölle bekam, da er den Teufel zu Lebzeiten hereinlegte. Seitdem – so wird es erzählt – wandelt er mit einer ausgehöhlten Rübe, in der ein brennendes Stück Kohle liegt, umher. Daraus entstanden die Legende um Jack O’Lantern und Kürbisköpfe mit schaurigen Fratzen. Kaum eine Halloween-Deko kommt ohne das Gemüse aus und auch jedes Buffet beinhaltet Kürbisgerichte in jeder Form. Aufgrund der zahlreichen Sorten und ihres unterschiedlichen Aussehens sind sie vielfältig einsetzbar und machen auch optisch was her – ob Hokkaido-, Muskat- oder Butternut-Kürbis. Wusstest Du eigentlich, dass auch Zucchini botanisch betrachtet zu einer Kürbisart gehören? Passend dazu haben wir uns gruselige vegane Zucchini-Monster mit „Bolognese“-Füllung ausgedacht – als Variante kannst Du die Zucchini natürlich auch durch einen „echten“ Kürbis ersetzen.

 

Herbstlicher Genuss

Abgesehen von Halloween geht es mit unserem Gemüse des Monats meist idyllisch zu, schließlich verwöhnt es in zahlreichen Herbstrezepten unsere Gaumen. Unseren Körper versorgt der Kürbis – botanisch Cucurbita – mit zahlreichen Mineralstoffen wie Kalium und Eisen sowie Beta-Carotin. Genau genommen handelt es sich beim Kürbis weder um Gemüse noch Obst, sondern um Fruchtgemüse – eine ganz eigenständige Kategorie. Umgangssprachlich wird er allerdings als Gemüse bezeichnet. Schon seit ungefähr 10.000 vor Christus bauen Menschen Kürbisse an – in Europa seit dem 16. Jahrhundert. Das ist viel Zeit, um sich die verschiedensten Zubereitungsarten auszudenken. Diese gehen weit über Suppe hinaus, schließlich macht sich das Gemüse gefüllt, in Eintöpfen, in Lasagne und eigentlich überall gut. Auch als vegane Kürbisquiche ergibt er ein wunderbar wärmendes Herbstrezept. Darüber hinaus sind auch die Kerne geröstet und gesalzen ein köstlicher Snack. Von einer Sorte solltest Du allerdings die Finger lassen: Zierkürbisse. Sie beinhalten sogenannte Cucurbitacine und sind somit giftig. Allerdings machen sie sich als Deko äußerst gut.

So lecker ist Tierschutz

Mit 150 Rezepten von prominenten Köch*innen zeigen „Tierschutz genießen“ und „Tierschutz genießen – Das Backbuch“ wie spielend leicht es ist, vegan zu schlemmen: Ob herzhafte Quiche, Burger und Schupfnudeln oder süße Kuchen, Cupcakes und Torten – hier bleiben keine Wünsche offen. Die Bücher sind für jeweils 24,95 € im Buchhandel vor Ort und online erhältlich. Das Beste ist: Mit dem Kauf der Bücher machst Du nicht nur Deine Geschmacksknospen glücklich, sondern unterstützt auch noch aktiv den Tierschutz. Mit jedem einzelnen veganen Gericht und mit Deiner Entscheidung für pflanzliche Zutaten kannst Du einen wertvollen Beitrag leisten und den unzähligen Rindern, Hühnern, Schweinen und all den anderen Tieren, die in der Landwirtschaft leiden, eine Stimme geben. Weitere Informationen findest Du auf www.tierschutz-genießen.de